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Kaum zu glauben |
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18. Januar 2006 |
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Zur
Zeit geht es mir gesundheitlich und auch seelisch sehr schlecht, weil ich
mich mit vielen Problemen auseinander setzen muss. Dazu wurde ich gestern
von vermeintlichen Freunden noch schmerzlich enttäuscht und meine
Stimmung war ganz unten. Nach
einem Tag voller Anspannungen und Enttäuschungen hatte ich noch in
Frankfurt zu tun. Bei dieser Gelegenheit wollte ich für uns eine
spanische Spezialität mitbringen. Ich machte mich gleich auf den Weg dahin. Den Laden konnte ich nicht finden. Wusste auch leider den Namen nicht mehr und wurde durch die Sucherei verunsichert wo er war. Also versuchte ich mich durchzufragen. In Frankfurt in der Bahnhofsgegend (leider kein schönes Viertel) ist die Polizei immer mit einem hohen Personalaufwand zugegen. Auch wimmelt es dort von privaten Wachleuten. Egal wen ich fragte, keiner konnte mir weiter helfen. Dann hatte ich die glorreiche Idee im Bahnhof in die Touristeninformation zu gehen, ohne selbst daran zu glauben, dass es mich wirklich weiter bringen könnte. Ich
steuerte zielstrebig auf eine der beiden Damen zu, die mich auch
ausgesprochen freundlich empfangen und begrüßt hatte. Als
erstes versuchte Sie es per Internet in den gelben Seiten. Sie suchte nach
allen möglichen Begriffen. Jedoch leider ohne Erfolg. Sie selbst konnte es nicht fassen, dass es in Frankfurt offensichtlich keine spanischen Geschäfte mehr gibt. Sie wollte und konnte einfach nicht aufgeben. Dann,
ich weiß nicht wie, hatte sie ein Geschäft gefunden. Sie strahlte über
das ganze Gesicht, irgendwie kam sie mir wie ein Engel vor. So ein
freundliches, hilfsbereites Wesen gibt es leider nur sehr selten. Das
Geschäft hatte aber leider seinen Sitz außerhalb von Frankfurt. Deshalb
versuchte sie dort für mich anzurufen. Scheinbar stimmte die
Telefonnummer nicht mehr, denn es meldete sich ein anderer Teilnehmer.
Aber den Namen des Geschäfts und die Anschrift hatte sie gefunden. Dabei stellte sich heraus, dieses Geschäft gab es auch nicht mehr. Nun sollte man meinen, dass jetzt selbst dieser Engel aufgeben wird. Das Gegenteil war der Fall. Scheinbar wurde ihr „Sportsgeist“ geweckt. Vielleicht spürte sie auch, dass ich völlig „down“ war und wollte mir deshalb gerne helfen. Sie suchte weiter in ihren Broschüren und fand ein spanisches Restaurant. Sie rief dort an und fragte die Inhaber ob sie evtl. ein spanisches Geschäft in Frankfurt kennen. Sie bekam den Namen und die Anschrift von einem Geschäft in der Nähe des Zoos. Ich wollte die Telefonate und die Zeit bezahlen, die „der Engel“ für mich verbracht hatte. Sie weigerte sich entschieden Ihre Leistungen zu berechnen. Also konnte ich mich nur bedanken und machte mich auf den Weg in Richtung Zoo. Eines
hatten der „Engel“ und ich gemeinsam. Wir waren beide Fassungslos…
sie, weil sie nicht glauben konnte, in Frankfurt kein spanisches Geschäft
zu finden, ich über so viel selbstlose Hilfsbereitschaft. Jedenfalls ist der netten Dame aus dem Touristenbüro gelungen, mich für einige Stunden meine Sorgen und Enttäuschungen vergessen zu lassen. Doch
leider hatte das Geschäft am Zoo die gesuchte Spezialität nicht im
Programm. Der freundliche Inhaber rief für mich ein anderes Geschäft in
Frankfurt-Höchst an. Dort gibt es die von mir gesuchte Spezialität. Wenn ich wieder in Frankfurt bin, werde ich dort hin fahren.
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